Invasive Neophyten

Viele Pflanzenarten wurden durch den Menschen, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, in die Schweiz eingeführt oder sind eingewandert. Eine von ca. 1000 neu eingebrachten Arten trifft in der Schweiz auf Bedingungen, unter denen sie sich massiv ausbreiten, andere Arten verdrängen oder sonst einen Schaden anrichten kann. Diese schädlichen Arten heissen invasive Neophyten (Pflanzen).

Solche invasiven Neophyten können Allergien auslösen (z.B. Ambrosia), einheimische Arten gefährden (z.B. Goldruten), die Landschaft, insbesondere entlang von Fliessgewässern, verändern sowie Bauten, Uferbefestigungen oder Infrastrukturanlagen beschädigen (z.B. Japan-Knöterich). Sie verursachen in zunehmendem Masse naturschützerische, gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden.

Die Kantone sind mit der Freisetzungsverordnung (FrSV) des Bundes beauftragt, erforderliche Massnahmen zur Überwachung, Bekämpfung und Verhinderung der Weiterausbreitung von invasiven Organismen, welche Menschen, Tiere oder die Umwelt schädigen oder die biologische Vielfalt oder deren nachhaltige Nutzung beeinträchtigen können zu ergreifen. Zu diesen Massnahmen gehören z.B. das Eindämmen der Neueinwanderung, Stoppen der Ausdehnung sowie Massnahmen zur gezielten Bekämpfung.

Schön schnell und problematisch

Weitere Informationen zu invasiven gebietsfremden Pflanzen (invasiven Neophyten):

Infos Schweizer Flora beim Zentrum des Datenverbundnetzes der Schweizer Flora (ZDFS)

Invasive Neophyten (Pflanzen)

Gemeinde Gossau ZH, Bauabteilung, Christa Grimm, Tel. 044 936 55 02