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Im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzepts Gossau LEK wurde beim Schulhaus Berg eine Fläche gezielt für Wildbienen ökologisch aufgewertet, da mittels Kleinstrukturen wie Sandlinsen und Ruderalflächen Wildbienen aktiv gefördert werden.

In der Schweiz gibt es über 600 verschiedene Wildbienen-Arten. Dazu zählen auch die Hummeln. Im Gegensatz zur Honigbiene leben die meisten Wildbienen als Einsiedlerinnen. Die Weibchen führen den Nestbau und die Brutpflege allein aus. Dazu bauen sie in Hohlräumen Brutzellen, welche sie mit einem Nahrungsvorrat aus Pollen und Nektar versorgen und darauf das Ei ablegen. Rund die Hälfte der Schweizer Wildbienen sind jedoch gefährdet und auf der Roten Liste aufgeführt. Wildbienen brauchen ungestörte Orte, mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot sowie Schutz und Nistmöglichkeiten.

Fleissige Bestäuber-Insekten

Wildbienen sind für unsere Nahrungsmittelproduktion unentbehrlich, weil sie viele unserer Kulturpflanzen bestäuben. Hummeln fliegen im Gegensatz zu anderen Wildbienen, dank ihrer dichten Körperbehaarung, auch bei tieferen Temperaturen.

Geeignete Nistplätze

Wildbienen besiedeln eine breite Vielfalt von Lebensräumen. Mehr als die Hälfte unserer Wildbienen nistet im Boden, nämlich in Sand, Löss oder Erde. Andere Arten nutzen das Mark dürrer Pflanzenstängel, Mauerritzen, Hohlräume in Totholz oder sogar Schneckenhäuser zur Brutpflege. Für das Verschliessen der Brutzellen benötigen die Wildbienen diverse Baumaterialien wie Sand, Lehm, Stücke von Laub- oder Blütenblättern und Harz.

Wertvolle Sandlinsen

Seidenbienen nisten oft in grossen Kolonien im Boden. Einige Arten bevorzugen Sand als Nistsubstrat. Mit wenig Aufwand kann aus geeignetem Sand ein solcher Nistplatz geschaffen werden. Dazu wird ein spezieller, leicht lehmiger Sand benötigt, was man mittels Fingerprobe testen kann. Für diese Fingerprobe nimmt man feuchten Sand in die Hand und drückt ihn zusammen. Zerbröckelt der Sand ein wenig, ist er für Wildbienen geeignet. Zerbröselt der Sand vollständig oder bleibt klumpig, kann er für erdnistende Wildbienen nicht verwendet werden. Wildbienensand (ungewaschen und kompakt) ist in ausgewählten Kiesgruben oder im Fachhandel erhältlich. Für die Erstellung einer Sandlinse wird zuerst eine ca. 35 cm tiefe Grube ausgehoben und mit einer grosszügigen Drainageschicht aus grobem Kies ausgestattet. Darauf wird die rund 60 cm mächtige Wildbienensandschicht angehäuft und stellenweise leicht angedrückt. Besonders wertvoll ist die Nisthilfe, wenn einheimische Stauden und Gehölze rund um die Nisthilfe gepflanzt werden, damit die frisch ausgeflogenen Wildbienen genug Nektar finden.

Blühende Ruderalflächen

Wollbienen bewohnen steinige Lebensräume wie Ruderalflächen oder Kiesgruben. Ihre Brutzellen legen sie in Erdritzen, Bodenlöchern sowie in Lücken zwischen Steinen oder Trockenmauern an. Kiesige Ruderalflächen sind dynamische Trockenstandorte. Mit der geeigneten Zusammensetzung von Blütenpflanzen bietet man den Wildbienen ein attraktives Nahrungsangebot. Um unsere heimischen Arten zu fördern, verwendet man bei der Ansaat und Bepflanzung der vorbereiteten Flächen einheimische und standortgerechte Samenmischungen und Stauden.

Kreieren auch Sie ein Wildbienenparadies

Auch in Ihrem Garten lässt sich auf einer kleinen Fläche ein Paradies für Wildbienen realisieren. Keine Angst − Wildbienen stechen nicht, daher können die Strukturen problemlos in Hausnähe angelegt werden. Der Standort für ein Miniatur-Wildbienenparadies sollte sonnig und trocken sein. Zu den Sandlinsen und Ruderalflächen werden am besten weitere unterschiedliche Kleinstrukturen kombiniert:

  • Totholzstruktur als Nisthilfe
  • Steinhaufen
  • einheimischer Kleinstrauch
  • artenreiche Blumenwiese
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